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Summa summarum

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By thomas - Posted on 04 Juli 2010

Tja, nun ist sie vorbei die Runde. Schade eigentlich, man könnte sich an das rumtingeln richtig gewöhnen.

Hier eine Zusammenfassung dessen was technischer und organisatorischer Sinn und Unsinn auf insgesamt ungefähr 11500km war:

Ausrüstung

Yamaha XT660Z
Läuft wie ein Uhrwerk und verträgt jegliche Art von Strasse. Von Autobahn zu endslangen Landstrassen über Schotterpisten zu Schlaglöchern, in denen das Mopped bis halb übern Motor versinkt - es tut einfach! Genauso wie die Reifen (Heidenau K60) - dachte so manches mal beim Reinkrachen in ein Schlagloch "Ohje, jetzt hastn Reifenschaden...", aber nix, echt Klasse (die Felgen auch!). Viele von den Fernreisenden, die wir getroffen haben, haben K60 o.ä. drauf, zumindest aber dabei gehabt.
Cross-Stiefel
Dringend! Haben mir bei einem genaueren Inspizieren der Wegesrandflora in einer Grobschotter-Kurve den linken Knöchel bewahrt. Nie mehr ohne!
Pullover
Also ganz ehrlich, um die Jahreszeit in der Gegend braucht man das nicht. Wenn sich die Temperaturen zwischen 35° und 45° bewegen, ist ein Pullover eigentlich nicht wirklich dringend. Ausreichend wäre ein von der Motorradjacke (könnte und wird auch bestimmt mal waschlnaß sein) verschiedenes Jäckchen, Rest T-Shirts! Oder leichte Cross-Kleidung.
Verkabelung
Wenn Du im Cockpit eine Steckdose montierst mit der Du Telefon etc. aufzuladen gedenkst, dann achte drauf, daß das Ladekabel ansich den vollen Lenkausschlag mitmacht. Hab' mir so bei einem Wendemanöver in der Ukraine das Ladekabel abgerissen - doof das! Der Rest der Runde war immer abhängig von Steckdosen, doch die gibts auch überall.
Regenkombi
Durchaus sinnvoll! Aber wenn Du Dir schon nen Neuen kaufst (weil praktischer und dicht), dann nimm' nicht den Alten mit! Der ist eben nicht dicht.

Route/Organisatorisches

Intl.-Führerschein
Kein Mensch hat danach gefragt! Das Geld hätte ich mir gut sparen können.
Fähre Sochi-Batumi
Njet. Die gibts (derzeit) einfach nicht. Personentransport ja, Fahrzeuge nein.
Kreditkarte(n)
EC-Karte reicht völlig! Bancomaten gibts in der Tat wie Sand am Meer, kein Problem. Worüber ich gestolpert bin, war das Wochen-Limit. Hab in Istanbul eine Woche Hotel (zwecks gemeinsamer Zeit mit Familie) mit EC bezahlt und hab dann in BG und RO ziemlich dumm aus der Wäsche geguggt. Da gibts dann nix. Nach ein paar Tagen allerdings löst sich das von selbst. Wenn Kreditkarte, dann Visa, von Amex oder so haben viele noch nichts gehört. Achja, US-Dollar gehen eigentlich immer als Zahlungsmittel.
Grüne Karte
Ein Muß! Tretet der Versicherung auf die Füße dass RUS auch mit drauf ist, spart Zeit und Geld an der russischen Grenze!
FC-Bayern München
Spielernamen aus den jeweiligen Ländern (Özil, Altintop - TR, etc.) auswendig lernen damit Du an der Grenze damit Smalltalk anzetteln kannst. Heitert die Situation auf und verkürzt die Wartezeiten (hilft aber wahrscheinlich nur wenn du auch wirklich aus München kommst).
Russisch
Ist schon angesagt! In der Ukraine, selbstredend in Russland aber auch in Georgien würds gscheid was helfen und bricht in Russland die schon bemerkenswerte Reserviertheit! Englisch/Deutsch/Hände/Füsse-Kauderwelsch geht auch, ist aber ordentlich mühsam.

Fürs nächste Mal

Routenkarte
Eine Riesenidee von Stefan war die Route auf eine Landkarte abgebildet an den Seitenkoffer zu kleben. Mit Folie überzogen konnte man dann die tatsächliche Route nachzeichnen und so visuell die "Woher Wohin"-Fragen beantworten. Toller Eisbrecher zu jeder Gelegenheit!

Und sonst?

Ein Moment bitte! Muß grad mal nen Ölwechsel machen, dann gehts schon wieder los.